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Costa gibt Gas

Autor: Martin Metzenbauer.  Veröffentlicht am 29.07.2015

Die italienische Reederei lässt die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt bauen. Diese sollen mit Flüssiggas betrieben werden.

Eine neue Dimension bei Kreuzfahrtschiffen. © Costa Crociere Jeden Hafen werden die Riesenschiffe nicht anlaufen können. © Costa Crociere

Die italienische Reederei Costa Crociere - eine Tochtergesellschaft von Carnival - hat den Bau von zwei Kreuzfahrtschiffen bekannt gegeben. Dabei handelt es sich allerdings nicht um irgendwelche Neubauten - die beiden Schiffe werden einerseits die bisher größte Fahrgastkapazität der Welt haben und sollen andererseits durch den Antrieb mit Flüssigerdgas (liquefied natural gas bzw. LNG) besonders umweltfreundlich sein.

Die Schiffe werden von der Meyer Werft im finnischen Turku gebaut und sollen 2019 und 2020 fertiggestellt werden. Sie verfügen jeweils über 180.000 BRZ und mehr als 2.600 Fahrgastkabinen, wodurch 6.600 Gäste an Bord Platz finden. Derzeit halten den Größenrekord die beiden Schwesterschiffe "Allure of the Seas" und "Oasis of the Seas" von Royal Caribbean, die etwa 6.300 Passagieren Platz bieten. Rund 64 Prozent der Kabinen auf den neuen Costa-Schiffen werden mit Balkonen ausgestattet. Mehr als 1.600 Crewmitglieder will die Reederei auf jedem der Schiffe einsetzen.

Mit den zwei Flottenneuzugängen möchte die Costa Gruppe ihre Position auf dem kontinentaleuropäischen Kreuzfahrtmarkt weiter ausbauen: 2014 waren bereits fünf von zehn Kreuzfahrtgästen auf einem Costa-Schiff unterwegs.

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