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Das Tigra in Wien erfindet sich neu

Autor: Susanne Dreier-Phan Quoc.  Veröffentlicht am 06.03.2016

Seit dem 1 Jänner 2016 kooperiert das Traditionshotel am Tiefen Graben nicht mehr mit Best Western Hotels, sondern managt sein Booking selbst. Und es hat auch gleich einen optischen Relaunch vollzogen. Reiseinsider war vor Ort.

Das neue Interior Design im "Das Tigra" © Susanne Dreier-Phan Quoc Das neue Interior Design im "Das Tigra" © Susanne Dreier-Phan Quoc Die Hotelbar im "Das Tigra" © Susanne Dreier-Phan Quoc Bild in der Lobby im "Das Tigra" © Susanne Dreier-Phan Quoc Drucksorten "Das Tigra" © Susanne Dreier-Phan Quoc

"Mozart loved us, too" eine Tafel mit diesem Spruch begrüßt den Gast im "Tigra" und zeigt auch gleich, was beim Relaunch im Mittelpunkt steht: Der historische Kontext zu diesem Zitat ist nämlich, dass der berühmte Komponist zwischen 1762 und 1773 mehrfach bei seinen Wien-Aufenthalten hier wohnte.

Inzwischen besteht das Hotel aus insgesamt vier Teilen unterschiedlicher Epochen: Das alte, barocke Kern-Haus wurde in den 1960iger Jahren aufgestockt, die beiden Häuser daneben wurden dabei ebenfalls integriert. So konnte die Familie Wieser - das "Tigra" ist in 3. Generation in Privatbesitz - das Hotel auf insgesamt 78 Zimmer erweitern. Die besondere Herausforderung beim nunmehrigen neuen Auftritt des Hotels bestand wohl auch darin, die verschiedenen Bautrakte mit ihren verschiedenst geschnittenen Zimmern als "aus einem Guß" zu präsentieren.

Da man sich im Relaunch, der nun fast abgeschlossen ist, auf das Thema "Mozart und der Barock" konzentriert hat,  zieht sich dieses Thema mit reduzierter Symbolik nun durch das ganze Haus: Ein abstrahiertes Barockmotiv als Tapete in drei Farbtönen (je nach Zimmer); die Silhouette barocker Gegenstände wie Luster und Badewanne; ein Foto einer barocken Opernszene in jedem Raum; Die Suiten sind nach Werken von Mozart benannt und die passenden CDs liegen in den Räumen auf. Ebenso erneuert wurden alle Drucksorten, hier holte man sich die mehrfach ausgezeichnete Agentur "studioQ" an Bord.

Die Zimmer sind zwischen rund 20 (Standardzimmer), über circa 33 (Superior-Zimmer) bis zu rund 60 Quadratmeter (Suite) groß. Die Ausstattung beinhaltet in allen Kategorien unter anderem Minibar, Safe, Schreibtisch sowie "Wohlfühlbetten". Erfreulich und leider keinesfalls selbstverständlich: Auch der WLAN-Zugang ist im Zimmerpreis inkludiert.

Reiseinsider Tipp: Das Tigra ist durch seine zentrale Lage und seine fairen Preise besonders bei Business-Reisenden beliebt und bietet auch zwei Seminarräume für bis zu acht und bis zu 14 Personen. Reisende heben auf diversen Bewertungsplattformen besonders das Frühstücksbuffet und das freundliche, hilfsbereite Personal hervor. Beides konnten wir bei unserem Kurzbesuch vor Ort auch bestätigen.

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