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EL-AL-Billigtochter Up hebt ab

Autor: Martin Metzenbauer.  Veröffentlicht am 30.03.2014

Airline startet von Tel Aviv nach Berlin, Prag, Budapest, Kiev und Larnaca.

Up startet unter anderem nach Berlin. © Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg

Am 30. März 2014 wurden pünktlich zum Start des Sommerflugplans die Erstflüge der neuen israelischen Airline Up gefeiert. Unter anderem startet die Tochtergesellschaft der nationalen EL AL bis zu zwölfmal pro Woche zum Berliner Flughafen Schönefeld.

Im November 2013 stellte EL AL ihr neues Produkt Up erstmalig vor. Die Airline wird Tel Aviv ab jetzt neben Berlin auch noch mit Budapest, Kiev, Prag und Larnaca verbinden. Up möchte mit flexiblen und preisgünstigeren Tarifen sowie individuell wählbaren Serviceleistungen punkten. Derzeit sind drei Boeing 737-800 mit jeweils 180 Sitzplätzen für die Fluglinie unterwegs.

Als Klassen stehen Economy sowie Economy Plus zur Verfügung. Letztere bietet einen großzügigeren Sitzabstand sowie Essen und Getränke. Fluggäste können zwischen den Tarifen "Up Basic" und "Up Smart" wählen: "Up Basic" ist der Basistarif bei dem Fluggäste je nach Wunsch für Check-In, Gepäck, Sitzplatzreservierung, einen Sitzplatz in der Economy Class Plus oder Bordverpflegung zahlen.

"Up Smart" hingegen bietet besseren Service, darunter Check-In, Freigepäck, freie Sitzplatzwahl in der Economy Class Plus (nach Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Reservierung) sowie flexiblere Ticketkonditionen hinsichtlich Änderungen, Rückerstattung. Zusätzlich können Passagiere mit Up-Smart-Tickets auch die "King David Lounge" am Ben-Gurion Airport in Tel Aviv nützen.

Up ist die Antwort von EL AL auf die zunehmende Präsenz von Günstig-Fluglinien in Israel wie easyJet, Transavia oder Vueling aber auch die deutschen Carrier Air Berlin und Germanwings. Darüber hinaus wird Israel ab 2018 ein Open-Skies-Abkommen mit der EU verwirklichen.

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