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Erstes Virgin Hotel in Chicago eröffnet

Autor: Martin Metzenbauer.  Veröffentlicht am 24.01.2015

Zimmer mit einigen Besonderheiten, Goodies für Technikfreaks sowie ein interessantes Gastronomie-Angebot bestimmen die Premiere der neuen Kette aus dem Branson-Imperium.

Speziell designtes Bett im Virgin Chicago. © Virgin Hotels Der "Dressing Room"-Eingangsbereich zum Zimmer. © Virgin Hotels Der stylishe "Commons Club" im Virgin Chicago. © Virgin Hotels

Mit mehr als einjähriger Verspätung öffnete Mitte Jänner 2015 das erste Haus der neuen "Virgin Hotels" in Chicago. Bereits 2011 hat die Gruppe aus dem Firmenkonglomerat von Sir Richard Branson das ehemalige Bürohaus "Old Dearborn Bank Building" erworben und anschließend zu einem Vier-Sterne-Hotel umgebaut.

Das in den 1920er Jahren errichtete Art-Deco-Gebäude befindet sich in sehr guter Lage im "Loop", dem Geschäftszentrum der Midwest-Metropole und in unmittelbarer Nähe zum Chicago River sowie zur Shopping-Meile Michigan Avenue.

Das 27 Stockwerke hohe Hotel verfügt über insgesamt rund 250 Zimmer. Wer die Virgin-Group kennt, weiß, dass es sich dabei nicht "nur" um normale Hotelzimmer handelt, sondern dass man sich das eine oder andere Goodie und so manche Besonderheiten erwarten kann.

So werden die "Chambers" in zwei Bereiche aufgeteilt, einen "Dressing Room" im Eingangsbereich, der durch Schiebetüren von der "Sleeping Lounge" abgetrennt ist. In ersterem befinden sich - etwas ungewohnt direkt im Eingangsbereich - ein Waschbecken, ein Schminktisch und abgetrennt WC sowie Dusche.

Im Schlafbereich steht ein speziell designtes Bett mit ergonomischem Kopfende und einer hochklappbaren Lehne im Fußbereich. Darüber hinaus findet man neben diversen stylishen Einrichtungsgegenständen einen Flatscreen-Fernseher sowie eine knallrote Minibar der coolen italienischen Marke "Smeg". Die Preise für deren Inhalt sollen übrigens laut Virgin "Street Prices" sein.

Auch Technofreaks werden sich vermutlich in den Zimmern wohl fühlen: Wireless LAN ohne Bandweitenbeschränkung ist im Zimmerpreis inkludiert. Über eine eigene App kann die Klimaanlage gesteuert oder Room-Service geordert werden. Eigene Medieninhalte kann man über den Fernseher bzw. die Lautsprecher streamen.

Hungrig muss man im neuen Hotel auch nicht ins Bett gehen, obwohl derzeit noch nicht alle Restaurants offen sind. Bereits jetzt kann man "The Commons Club" besuchen, wo man vom Frühstück bis zum Late-Night-Dinner versorgt wird. Das Café mit Weinbar namens "Two Zero Three" und das American Diner "Miss Ricky's" sollen im Februar bzw. März 2015 folgen. Ein Highlight wird wohl die Rooftop-Bar, die im Frühjahr 2015 eröffnen soll. Neben Cocktails und diversen anderen Drinks kann man sich hier über asiatische Snacks freuen - und über die Aussicht auf Chicago von oben.

Nach Chicago sind derzeit zwei weitere Hotels in Nashville und New York geplant, die 2016 und 2017 eröffnen sollen. Neben den "Virgin Hotels" gehört auch die "Virgin Limited Edition" mit hyperexklusiven Häusern zum Virgin-Imperium.

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