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Reiseland Katar

Autor: Susanne Dreier-Phan Quoc.  Veröffentlicht am 01.01.2015

Auf Einladung der Qatar Tourism Authority durfte ReiseInsider drei Tage lang testen, was das Emirat am Persischen Golf europäischen Touristen als Reise-Destination bieten kann.

Mezze – traditionelle Vorspeisen. © Susanne Dreier-Phan Quoc Skyline Doha, von der Corniche aus gesehen. © Susanne Dreier-Phan Quoc Dromedare mit sudanesischem Tierpfleger. © Susanne Dreier-Phan Quoc Souq Wakif am Abend - Hauptstraße mit Restaurants und berittener Polizei. © Susanne Dreier-Phan Quoc Blick in eine der Hallen des Sheik Faisal Privatmuseums. © Susanne Dreier-Phan Quoc Impressionen aus dem Al Jasra Souq Wakif Boutique Hotel. © Susanne Dreier-Phan Quoc Die Wüste bei Khor al Adaid. © Susanne Dreier-Phan Quoc

Und das Angebot kann sich sehen lassen: Vom authentischen Erleben  arabischer Kultur über europäisch inspirierte Inszenierungen in einem eigens dafür gebauten Kulturdorf  bis hin zu Shoppingerlebnissen der Superlative  ist alles möglich. Vor allem für luxusverwöhnte Reisende und Kunst-KennerInnen
bietet das Emirat mehr als so manches andere Land in der Golf-Region. Hier hat ReiseInsider einen Spezial-Tipp für Sie.

Man kann in Katar auch live miterleben, wie sich das Emirat für die Zukunft fit macht: Doha ist ein einziger, futuristischer Bauboom. Letztendlich ist auch der Sonnenuntergang in der endlosen Wüste und ein Dinner unter den Sternen ein unvergessliches, einprägsames Erlebnis, man kann außer dem berüchtigten "Dune Bashing" auch einen Kamelritt organisieren, und in Beduinenzelten übernachten. 1001 Nacht lässt grüßen.

Als Europäer muss man sich allerdings mit den Gegebenheiten der arabischen Kultur (kein Alkohol, eingeschränkte kulinarische Vielfalt) und der absolut regierten, religiös motivierten und von Clans beherrschten Gesellschaft arrangieren. Ebenso ist längere Bewegung im Freien durch das Wüstenklima etwas eingeschränkt, man befindet sich also meistens in klimatisierten Umgebungen oder Autos.

Flug-Auslastung in beide Richtungen gewünscht
Für Touristen aus den Golfstaaten und der arabischen Halbinsel hat sich Österreich in den letzten zehn Jahren zu einer der bekanntesten Destinationen in Europa entwickelt. Durch den Salzburger Schnürlregen, die Krimmler Wasserfälle, Seen und Gletscher ist vor allem die Region um Zell am See beliebt, aber auch das traditionelle Kulturangebot in Wien ist ein großer Magnet.

Inzwischen fliegt Qatar Airways täglich zwischen Wien und Doha, der Hauptstadt von Katar, dem derzeit größten internationalen Hub am Persischen Golf. Mit dem neuen Flaggschiff, dem Boeing Dreamliner (ReiseInsider berichtete), kann das Emirat bequem in rund fünf Stunden erreicht werden, und durch die Zeitzone GMT+3 hält sich auch der Jetlag in Grenzen.

So ist eine Auslastung der Flüge in beide Richtungen eine der Zielsetzungen von Qatar Airways, dabei wird die Fluglinie auch von der Qatar Tourist Authority unterstützt, die seit Kurzem auch eine Dependance in Europa unterhält und von hier aus verschiedenste Tourismus-Initiativen startet.

Bisher war das Emirat Katar ja vor allem Business-Reisenden ein Begriff, entsprechend beträgt das Verhältnis Business-Reisende gegenüber Touristen noch 80 zu 20 Prozent. Im Business-Bereich ist die Hauptstadt Doha mit zahlreichen großen Kongresszentren bereits bestens ausgestattet.

Um für die Zeit nach dem Öl (Schätzungen prognostizieren ein Versiegen der Ölquellen bereits in 60 Jahren) vorzusorgen, investiert der Emir auf mehreren Ebenen in die Zukunft, und diese sieht er vor allem im internationalen Tourismus.

Von der Agenda 2022 Fifa Worldcup, bis zur „Qatar National Vision 2030“ – eine Entwicklung in Superlativen
Die Geschichte von Katar ist bereits überholt: Das Emirat war bis vor der Förderung des Öls in den 60iger Jahren ein Durchzugs-Gebiet von Beduinenstämmen, mit wenigen festen Siedlungen von Fischern und Perlentauchern. Selbst die Hauptstadt Doha war noch bis in die 80iger Jahre relativ unbedeutend.

Städteplanerisch holt man schnell auf: Da Katar 2022 den FIFA-Weltcup veranstaltet, stellt dieses Jahr auch einen erster Milestone für den momentanen Bau-Boom - unter anderem werden neun Fußball-Stadien errichtet und eine U-Bahn, sowie das neue Stadtviertel Lusail auf "reclaimed land" aus dem Meer.

Die Entwicklung des Masterplans der Stadt Doha liegt fest in der Hand des Emirs und seiner Familie, für ihre Projekte engagierten sie einige der besten Architekten der Welt. Architektonisch wünscht man den Balanceakt zwischen arabischer Tradition und futuristischen Konzepten.  Den vorherrschenden Baustil würden wir Europäer als "postmodern" bezeichnen, da auch in Glas/Beton- und Stahlarchitektur immer die Kombination mit arabischen Elementen und Materialien eingegangen wird. Das führt im Interior-Design mitunter zu gewagtem Muster- und Materialmix, was eine europäisch geschultes Auge schon einmal überfordern kann.

In rund 15 Jahren soll dann der ganze Wüstenstaat und vor allem seine Hauptstadt in bisher neuem Glanz der Luxus-Superlative gemäß der "Qatar National Vision 2030" - und daran wird Tag und Nacht mit Hochdruck gearbeitet. Man will bis 2030 Rekorde brechen. Die größte Shopping Mall der arabischen Welt, eine Neugestaltung des Zentrums Msheireb, neue Museen, die größte Anzahl an Fünf-Sterne Luxushotels weltweit, die längste Kamelrennstrecke der Welt, sind nur einige der ehrgeizigen Vorhaben. Geld spielt bei der Umsetzung dieser Zukunftsvisionen übrigens keine Rolle.

Flaggschiff der neuen Luxus-Wohngebiete ist das bereits fertiggestellte "The Pearl" - hier dürfen auch Ausländer Wohnungen kaufen. Die Harmonie der Riviera gepaart mit arabischem Luxus und Lifestyle, versprechen die Prospekte. Viele Wohnungen haben ihre eigenen Yacht-Stellplätze.

Der Bau und Betrieb dieser Orte der Superlative geht natürlich auf Kosten der Umwelt. Katar hat weltweit den höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf, auch bei einem Wasserverbrauch von 216 Kubikmetern pro Kopf (2012) ist Katar globaler Spitzenreiter. Die durch erneuerbare Energieträger erzeugten Strommengen für den katarischen Markt bleiben jedoch sehr gering. Hier denkt man offenbar noch sehr kurzfristig.

Bevölkerungsstruktur: Die Stammeszugehörigkeit zählt
Über 94 Prozent der gegenwärtig rund zwei Millionen Einwohner Katars sind nicht katarischer Staatsangehörigkeit; die große Mehrzahl davon verrichtet die dringend benötigten Dienstleistungen im Bau- und produzierenden Gewerbe, bei sehr niedrigem Lohnniveau und z. T. unter kolportiert prekären Bedingungen. Die zahlenmäßig stärksten Gruppen ausländischer Arbeitnehmer kommen aus Indien, Nepal und den Philippinen.

Die Katari selbst, das heißt die Mitglieder der neun katarischen Gründungs-Stämme, leben von den Einnahmen aus dem Öl, die an sie, als Eigner des Landes, aufgeteilt werden. Zudem sind die Katari die Einzigen, die Ländereien besitzen dürfen und ein Baurecht haben. Auch das Sozialsystem und das Bildungswesen steht ihnen gratis zur Verfügung, ebenso wird neu verheirateten Paaren ein Haus geschenkt. Der seit dem frühen 19. Jahrhundert in Katar herrschende Clan ist die Al-Thani Familie, ihr gehört auch der seit 2013 regierende Emir, Sheik Tamim bin Hamad Al Thani, an.

Den Katari selbst begegnet man im Alltag sehr wenig, die Arbeit verrichten meist die Gastarbeiter oder auch Helfer aus den Nachbarländern wie Saudi Arabien, die übrigens auch nach fünf Generationen im Land nicht die katarische Staatsbürgerschaft erhalten.

Highlights der arabischen Kultur
Man lebt stolz und bewusst die arabischen Traditionen. Das führt dazu, dass derzeit Katar besonders für Touristen aus den strenggläubigen Nachbarländern wie Saudi Arabien interessant ist.  Für Europäer ist der Sensationsgehalt einiger touristischer Angebote möglicherweise eher schwer zugänglich und ohne einheimische Begleitung oft gar nicht erlebbar.

Die Highlights des arabischen kulturellen Angebotes sind u.a.:

-    Kamelrennen (es handelt sich übrigens um Dromedare): In Doha befindet sich die längste Kamelrennstrecke der Welt.  Jedes Jahr zwischen November und März findet sich hier die gesamte arabische Welt ein, um die Rennen zu verfolgen. Die Kamele wurden früher von Kindern geritten, inzwischen hat man auf Roboterjockeys umgestellt, die von den Kamelbesitzern, die im Allradauto neben der Rennstrecke her fahren, ferngesteuert werden. Den Gewinnern winken großzügige Preise, und es wird eine Art von Wettsystem praktiziert, das dem Glücksspielverbot der Scharia nicht in die Quere kommt.

Als Touristendestination sind die Rennstrecken und auch die Kamelställe derzeit noch nicht ausgebaut. Es gibt keine Besucher-Arena oder ähnliches. Man kann allerdings den Besuch in einem Stall organisieren und sich mit den Tieren und ihren Pflegern - fast ausschliesslich Sudanesen - fotografieren lassen. Einem Rennen beizuwohnen ist sicherlich eine faszinierende Gelegenheit, jedoch muss man hierzu von einem Katari eingeladen werden, wenn Saison ist.

-    Falknerei: Neben Kamelen und Pferden sind Falken die beliebstesten Tiere in der arabischen Welt. In Doha gibt es zahlreiche Falkenhospitäler und auch ein Falkenmuseum. Die Falknerei ist tief in der katarischen Beduinenkultur verankert und Falken sind wie Familienmitglieder, die man auch im Flugzeug mitnehmen darf. Gute Falken erzielen in Katar Millionen Dollar und werden wie Kinder behandelt.

Allerdings ist auch die Falknerei nicht touristisch erschlossen, derzeit gibt es noch keine Greifvogel-Shows o.ä., diese werden wohl eher im privaten Rahmen der Katari Familien vorgeführt, sodass man auch hier als europäischer Besucher schwer Zugang findet.

-    Pferderennen und Pferdezucht: ähnlich wie Kamelrennen sind auch Pferderennen beliebt, Der Emir von Katar hat eine eigene Pferdezucht und exportiert die edlen Tiere in die ganze (arabische) Welt. Ähnlich wie die Kamelstallungen kann man die Pferdestallungen und Rennstrecken besuchen, doch auch hier ist keine touristische Erschließung außerhalb der Rennen selbst gegeben. Auch der Genuß der Pferderennen scheint hauptsächlich den Kataris vorbehalten.

Europäisch inspirierte Oper, Konzerte und Kultur in der Katara Cultural Village
Europäisch inspirierte Kunst und Kultur (ich betone: inspiriert) haben einen hohen Stellenwert bei den gebildeten Bevölkerungsschichten in Katar. Um den Einheimischen und den Touristen aus den anderen arabischen Ländern diesen gepflegten Kulturgenuß zu ermöglichen, und zahlreichen kulturellen Organisationen eine Heimat zu geben, hat man das Katara Cultural Village erbaut.

Auf einem Areal von einem Quadratkilometer ließ der Emir dort eine Ansammlung von Kultur-Gebäuden im Stil eines traditionellen Beduinendorfes erbauen, von denen u.a. die Oper, das Schauspielhaus oder das Amphitheater erwähnenswert sind. Die Oper wird von einem Orchester bespielt, das durchwegs aus europäischen MusikerInnen besteht. Baulich ist die Oper von Katar ein orientalisches Märchenschloß, inklusive glitzerndem LED Sternenhimmel und Wüstenbrise im Innenraum.

2016 sollen in Katara auch zwei Kilometer Bade-Strand fertiggestellt werden. Am Areal befinden sich außerdem eine "Childrens’ Mall" und ein Falkenhospital in Form eines riesigen Falkenkopfes, und eine riesige "Mehrzweckhalle", die gerne für Hochzeiten und andere familiäre Veranstaltungen genutzt wird. Das kulturelle Angebot wird ergänzt durch Restaurants in arabischem oder französischem Stil, sowie einem großen Fischrestaurant.

Wie überall können einheimische Großfamilien, die lieber unter sich sein wollen, abgeschottete Trakte der jeweiligen Gebäude mieten, inklusive eigener Frauenräume, Majlis (Sitzräume, in den Shisha geraucht und Tee getrunken wird) und Privat-Eingänge mit der Kennzeichnung "VVIPs Only".

Katar- das Epizentrum der Kunstszene im arabischen Golf
Katar entwickelt sich immer mehr zum Epizentrum der Kunstszene im arabischen Golf. Dies liegt vor allem an der Sammel-Leidenschaft der königlichen Familie, die unter den größten Kunstsammlern der Welt übrigens Platz eins belegt.

Sheika Al-Mayassa bint Hamad bin Khalifa Al-Thani, die Schwester des Emirs, ist eine der einflußreichsten Personen der Kunstszene weltweit gesehen. Alle Museen und auch die omnipräsente Kunst im Öffentlichen Raum sind deshalb vom persönlichen Geschmack der königlichen Familie bestimmt. Um die Privatsammung stilgerecht zu präsentieren und auch mit der Öffentlichkeit teilen zu können, hat man zahlreiche Kunst-Museen errichtet.

Auch hier holten man einige der besten Architekten der Welt - hervorzuheben sind:

-    Das MIA (Museum of Islamic Art) direkt an der Meerpromenade "The Corniche" wurde von I.M. Pei gebaut, und zeigt antike Schätze aus der islamischen Welt.

-    Das Mathaf - das Museum für Moderne Kunst zeigt  Kunstwerke der arabischen Moderne, persönlich kuratiert von Sheika Al-Mayassa bint Hamad bin Khalifa Al-Thani.

-    Das riesige Nationalmuseum von Jean Nouvel befindet sich noch im Bau, hier wird einer weiterer großer Teil der Sammlung der königlichen Familie gezeigt werden, mit Schwerpunkt auf ethnologischen und archäologischen Exponaten.

-    Herzog & de Meuron bauen derzeit ein Museum, das bis 2022 fertiggestellt und eine Orientalismus-Ausstellung beherbergen soll.

Reiseinsider-Tipp
Eine Besonderheit unter den Museen ist das Privatmuseum von Sheikh Faisal Bin Qassim Al Thani – der Cousin des Emirs zeigt hier einen Teil seiner Sammlung von islamischer Kunst aus allen Epochen und allen Teilen der Welt, sowie einen Teil seiner umfangreichen Sammlung an Oldtimern und Rennautos. Dieses Museum ist besonders ungewöhnlich, da es nach dem Geschmack des Sheiks konzipiert wurde und so einen sehr privaten Einblick in die Persönlichkeit eines großen Sammlers ermöglicht. Alleine dieses Museum ist eine Reise nach Katar wert.

Die ausgestellte (hauptsächlich islamische) Kunst soll die stolze islamische Identität der Katari stärken und gilt als Allgemeingut, deshalb ist der Eintritt in alle Museen für alle Besucher gratis. Die Museen werden generell auch als kulturelle Bildungsstätten betrieben, so kann man hier Kalligraphie-Kurse belegen, töpfern, Musikkonzerte besuchen, Bibliotheken nutzen, etc., und dies alles ohne Gebühr.

Weitere touristische Highlights oder "What to do in Doha?"
Als Tourist hat man -abgesehen von den bereits erwähnten kulturellen Highlights- auch die Möglichkeit, profaneren Genüssen nachzugehen:

Shopping
Doha hat eine der höchsten Dichten an Luxus Shopping Malls weltweit und mit solchen Highlights wie der größten Villagio Mall weltweit – als venezianischer Theme Park gestaltet - oder der neu errichteten acht Kilometerlangen Mall "barwa Commercial Avenue" kann diesem exklusivem Erlebnis so schnell nichts gleichkommen. Man sollte auch die Gelegenheit wahrnehmen, arabische Haute Couture kennenzulernen, derzeit treten Designer wie Elie Saab oder Zuhair Murad an, die bisherigen arabischen Favoriten wie Gucci den Rang abzulaufen.

Wer ein traditionelles Einkaufserlebnis vorzieht, dem sei ein Besuch im Souq Wakif zu empfehlen, dem  traditionellen Bazaarviertel in Doha. Dort werden Gewürze, Gewänder, Korbwaren und Souvenirs verkauft, allerdings sind die meisten Waren aus Pakistan oder Saudi Arabien, da in Katar, außer Öl und Erdgas, offenbar wenig hergestellt wird.

Der Souq wurde erst vor wenigen Jahren nach dem Vorbild der alten Architektur neu errichtet. In der Hauptstraße des Souqs kann man abends gemütlich essen und Shisha rauchen, und die Touristen und Einheimischen beim Einkaufen beobachten.

Dune Bashing im Khor al Adaid
Wer sich ernsthaft fragt, welches Vergnügen den Einwohnern eines islamischen Staates so bleibt, wo Alkohol und Glücksspiel verboten sind, findet im "Dune Bashing" die Antwort. Dafür muss man allerdings gute Nerven und einen noch besseren Magen mitbringen: Mit einem allradgetriebenen SUV wird hier in den Dünen das getan, was man bei uns im Tiefschnee macht: Schanzenspringen inklusive. Das Wüstengebiet Khor Al Adaid, nahe der Grenze zu Saudi Arabien, bietet dazu die passende Umgebung. Als Höhepunkt hält man am Binnenmeer an und kann dort baden, oder in einem der eigens für die Touristen aufgebauten Zeltdörfer ein BBQ unter den Sternen (die nirgendwo so hell scheinen wie in der Wüste!) genießen.

Kulinarik
"Arabische Küche aus aller Welt" könnte das Motto der Restaurantszene in Katar lauten. Libanesisch, Marokkanisch, Ägyptisch, Pakistanisch, in traditionellem Ambiente schmecken die immer vorab servierten „Mezze“ besonders gut. Original aus der Region sind die zahlreichen sauer-scharf eingelegten Gemüsepickles und der "Fatusch" – Brotsalat. Internationale Küche sollte man eher nicht erwarten, allerdings gibt es hervorragenden Fisch aus dem Persischen Golf, welchen man z.B. im Buffet-Style- Restaurant "L'wzaar Seafood Market" im Qatara Cultural Village genießen kann. Beliebte und köstliche Getränke sind Limetten-Minz-Limonade, sowie Karkadeh (Hibiskusblütentee), und der omnipräsente Kaffee mit Zucker und Kardamom.

Luxus-Wellness – Indulgement
Wer auf 5 Sterne-Ambiente im 1001 Nacht-Stil und Hamam-Wellness steht, ist in Katar genau richtig. Zahlreiche Hotels bieten Luxus in allen erdenklichen Kategorien an, vom Zimmer über die Suite bis hin zum eigenen Haus inklusive Strand ist man auch hier vor allem auf den Touristen, der seine Privatsphäre schätzt, und mit großer Entourage anreist, eingestellt. Die 10 Bungalows in der Ritz-Carlton-Anlage "Sharq Village & Spa" werden auch als Gesamtpackage inklusive Strand vermietet.

Weiters wäre das "St. Regis Doha" hervorzuheben, das mehr ein Stadtviertel als ein Hotel ist und modernen arabischen Luxus vom Feinsten bietet, sowie das "W Hotel", bei dem die moderne Interpretation der arabischen Kultur besonders ästhetisch geschmackvoll umgesetzt wurde.

Außer Konkurrenz ist das "Anantara Resort Banana Island" - wer andere Ressorts von Anantara kennt, wird auch hier nicht enttäuscht sein: 20 Minuten per Boot von Doha entfernt, hat man eine exklusive Insel des Luxus errichtet. Wassersport, Fitness und Wellness sind die Magneten, jeder Bungalow hat direkten Zugang zum Meer.

Für Touristen, die lieber mitten im Geschehen sein wollen, bieten sich die "Souq Wakif Boutique Hotels" direkt im gleichnamigen Souq an. Diese Hotels eignen sich perfekt für einen gemütlichen Aufenthalt im Herzen Dohas, und vereinen arabische Gastfreundschaft mit geschmackvollem, aber leistbarem Luxus in bester Lage (im Souq, und 5 Minuten zur Corniche, der Meeres-Promenade mit Blick auf Downtown). Für Familien oder Paare, die lieber privat residieren wollen, gibt es auch in verschiedenen Gebäuden im Souq verstreute Suiten und Wohnungen zu mieten.

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