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Flughafen Wien zeigt Gastro-Konzept für Süderweiterung

Erstellt von Martin Metzenbauer.  Veröffentlicht am 27.01.2026

Vom Figlmüller-Schnitzel bis zu Mochi-Delikatessen.

Groß und zentral: Figlmüller in der neuen Terminalerweiterung. © Flughafen WienDen Demel findet man auch im neuen Terminalbereich. © Flughafen WienMochi bietet kreatives asiatisch-inspiriertes Essen. © Flughafen WienDie Tür-7-Bar Viennity. © Flughafen WienDie Süderweiterung vergrößert die Terminalfläche deutlich. © Flughafen Wien

Das aktuell größte Infrastrukturprojekt am Flughafen Wien - die Terminal-Süderweiterung - befindet sich bereits (fast) auf der Zielgeraden. Besonders wichtig ist bei einem Ausbauvorhaben dieser Art neben den Shopping-Angeboten natürlich auch die Kulinarik. Worauf sich Reisende ab 2027 in dieser Hinsicht freuen dürfen, wurde nun offiziell vorgestellt.

Mit "an Bord" ist jedenfalls das "Who is Who" der Wiener Bar- und Restaurantszene: Unter anderem Do & Co, das Café Landtmann, Figlmüller, Aida, Mochi, Tür 7, Neni und Barbaro werden voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2027 mit Dependancen am Airport vertreten sein.

"Viele internationale Airports bieten lokale Spezialitäten an - der Flughafen Wien geht einen Schritt weiter: Er bringt nicht nur einzelne regionale Gerichte, sondern Wien in seiner ganzen kulinarischen Vielfalt in den Terminal - mit einer Dichte an Top-Marken, die sonst nur im Stadtzentrum zu finden ist. Damit wird der Flughafen Wien zur authentischen kulinarischen Visitenkarte Wiens und Österreichs für Reisende aus aller Welt", so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Wiener Klassiker und Spitzenküche ziehen ins Terminal ein

Das wohl berühmteste Schnitzel der Welt wird künftig in der Süderweiterung am Flughafen Wien im Full-Service-Restaurant von Figlmüller serviert. Auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern erleben Flugreisende klassische Wiener Esskultur - begleitet von einer großzügigen Bar.

Seit 2012 ist Do & Co bereits am Flughafen Wien vertreten. Aktuell betreibt das Unternehmen acht Gastronomieoutlets in den Terminals 1 und 3, darunter Marken wie Henry, Demel, das Burgerlokal Big Daddy sowie Juice and The Bowl. In der neuen Süderweiterung wird Do & Co auf 522 Quadratmetern das klassische Wiener Café Demel, eine Do & Co Bar sowie erneut das Selbstbedienungsrestaurant Henry betreiben.

Neu am Flughafen Wien vertreten ist künftig auch eine Dependance des weltbekannten Café Landtmann. Im zentralen Gastro-Bereich der neuen Süderweiterung, dem Foodcourt, finden Passagiere das Konzept Landtmann Daily mit einem breiten Angebot an traditionellen österreichischen Schmankerln und Mehlspeisen. Ebenfalls dort vertreten ist die regional sehr bekannte Qualitätsbäckerei Öfferl mit einer eigenen Brot- und Sandwichstation.

Von Mehlspeisen bis Fusionküche: Vielfalt im neuen Foodcourt

Die traditionsreiche Wiener Konditorei Aida ist ebenfalls Teil der neuen Süderweiterung. Bereits seit 2019 am Flughafen Wien vertreten - aktuell in Terminal 1 und Terminal 3 - genießen Fluggäste die Konditorei-Spezialitäten von Aida künftig auf rund 100 Quadratmetern im neuen Terminalbereich.

Urbane Fusionsküche bringt Mochi in die neue Süderweiterung. Die Kulinariktruppe rund um Tobias Müller, Sandra Jedliczka, Eduard Dimant und Nicole Dimant hat sich mit ihrem Stammhaus im zweiten Bezirk sowie weiteren Restaurantkonzepten in Wien einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Ab 2027 steht Fluggästen am Wiener Airport das Restaurant o.m.k by Mochi zur Verfügung.

Die Restaurantmarke Neni rund um Haya Molcho steht für urbane, levantinisch geprägte und moderne Gastronomie. Künftig ist Neni im Foodcourt der neuen Terminal-3-Süderweiterung vertreten. Im neuen Neni Deli werden schnelle, frische Marktteller, Salate – und wohl auch der berühmte Hummus – angeboten.

Pizza, Cocktails und Szene-Konzepte für Reisende

Ab 2027 ist im Foodcourt auch Barbaro All’aeroporto vertreten - ein neues Konzept der Familie Barbaro, die seit über 40 Jahren die italienische Küche in Österreich prägt. Erstmals bringt sie ein neapolitanisches Pizza-Konzept an den Flughafen Wien. Erfahrungen aus der Michelin-prämierten Trattoria Martinelli, der Pizzeria Regina Margherita sowie den international erfolgreichen Marken All Natural und Fratelli Barbaro fließen in das Angebot ein.

Spannend wird auch das Konzept von Tür 7: Die bekannte Wiener Szenebar betreibt seit mehr als zehn Jahren ein Hidden-Bar-Konzept und wurde mehrfach ausgezeichnet. Ab 2027 sind die extravaganten Cocktail-Spezialitäten in der Viennity by Tür 7-Bar in der neuen Süderweiterung zu genießen – alkoholfreie Mocktails inklusive.

Gesund genießen lässt es sich zudem mit Veganista. Die Gründerinnen Susanna Paller und Cecilia Havmöller sind bereits seit 2022 am Flughafen Wien vertreten und eröffnen ab 2027 einen rund 25 Quadratmeter großen Store in der neuen Terminal-3-Süderweiterung. Ebenfalls bereits seit 2015 am Airport aktiv ist JuiceFactory, die dort ab 2027 frische Juices, Bowls und Sandwiches anbietet.

Betreiberpartner SSP und Lagardère

Die einzelnen Lokale werden gemeinsam mit erfahrenen Partnern betrieben. Umfangreiche Sicherheitsbestimmungen, komplexe Passagierflüsse, hohe Internationalität sowie unterschiedliche Aufenthaltsdauern müssen im täglichen Betrieb berücksichtigt werden. Darauf spezialisiert sind die Unternehmen SSP und Lagardère Travel Retail, die an zahlreichen europäischen Flughäfen aktiv sind.

SSP ist am Flughafen Wien unter anderem mit Konzepten wie Jamie Oliver, Leberkaspepi, Trzesniewski, Dean & David, der Anker-Bäckerei sowie Wolfgang Puck Kitchen + Bar vertreten. In der neuen Süderweiterung arbeitet SSP mit Figlmüller, Landtmann, Mochi und Tür 7 zusammen und bringt zudem Starbucks in den neuen Terminalzubau.

Lagardère Travel Retail betreibt am Wiener Airport bereits unter anderem Zugvogel, Burger King, Aida, Haferkater, Costa Coffee sowie das Café Bieder & Maier. In der neuen Süderweiterung verantwortet Lagardère Travel Retail den Betrieb von Neni, Barbaro, Aida und Burger King.

70.000 Quadratmeter neue Terminalfläche bis 2027

Im Bereich der neuen Süderweiterung entstehen auf insgesamt rund 70.000 Quadratmetern neue Einkaufs- und Gastronomieflächen, Lounges sowie großzügige Aufenthaltsbereiche. Zudem werden bequeme Transferverbindungen zwischen den F-, G-, C- und D-Gates sowie 18 neue Bus-Gates eingerichtet. Eine neue zentrale Sicherheitskontrolle rundet das Gesamtkonzept ab. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen.

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