Der Anfang vor 30 Jahren war noch recht bescheiden: Als Edelweiss im Februar 1996 erstmals kommerziell abhob, war die Airline ein kleines Ferienflugprojekt - allerdings mit der großen Idee, Ferienflüge ab der Schweiz einfacher, direkter und verlässlicher zu machen. Der Premierenflug führte damals ab Zürich über Paphos nach Larnaca - und ausgerechnet diese Zypern-Verbindung ist bis heute ein fixer Bestandteil des Streckennetzes.
Gegründet wurde die Edelweiss Air AG nur wenige Monate zuvor, am 19. Oktober 1995, von Kuoni Reisen und Niklaus Grob. Grob wurde erster CEO, die Flotte bestand zunächst aus zwei McDonnell Douglas MD-83, die gebraucht von Airtours übernommen wurden.
Die Anfangszeit war geprägt vom klassischen Ferienfluggeschäft und einem klar touristischen Fokus. Das ist im Kern bis heute so - allerdings wurde das Streckenportfolio in den vergangenen 30 Jahren auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke deutlich ausgebaut. Auch die später insgesamt drei MD-83 wurden relativ rasch durch Airbus A320 ersetzt, gefolgt von A330 und A340 auf der Langstrecke.
A350: Neues Flugzeug mit (demnächst) neuer Kabine
Mittlerweile bietet Edelweiss mehr als 100 Ziele ab Zürich an - von Palma bis Bogotá spannt sich der Bogen. Konstant geblieben sind der rote Edelweiss-Schriftzug und die Alpenblume am Heck als Markenzeichen: Ferienfliegen mit Schweizer Absender.
Ein Meilenstein der jüngeren Geschichte ist die Einflottung des modernen Airbus A350-900. Vier der sechs bestellten Maschinen sind bereits im Einsatz - demnächst auch mit einer neuen Kabine. Parallel dazu steht auch auf der Kurzstrecke eine Modernisierung an: Ab Frühjahr 2026 bis 2028 sollen sechs Airbus A320neo zur Flotte stoßen, drei davon als Ersatz für die ältesten A320. Perspektivisch will Edelweiss damit 18 Kurzstreckenflugzeuge betreiben.
Nach 30 Jahren hat sich Edelweiss längst am Markt etabliert - heute als Teil der Lufthansa Group und Schwestergesellschaft von Swiss. Auch Reisende aus Österreich setzen gerne auf die Schweizer Gastfreundschaft über den Wolken, nicht zuletzt dank guter Zubringerverbindungen aus Wien.










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